Artikel mit den Tags: Ernst Molden

Aus dem Dunklen I

Dienstag, 22 Mai 2012 | gefunkt von Mario Alexander Weber

Eine Portion Wiener Schmäh

Aus dem Dunklen I

Nicht jeder bekommt beliebig viele Chancen wie ein Arjen Robben. Doch warum Schwarz sehen, dachte sich neulich Will Oldham a.k.a. Bonnie „Prince“ Billy, und nahm seinen vielleicht bekanntesten Depri-Song „I see a darkness“ (berühmt auch in der American-Recordings-Fassung von Johnny Cash) einfach mal neu auf. Mit einem bezaubernden Schwarz-Weiß-Video, gedreht in Glasgow. Beschwingt und munter. 

Unterwegs in vielen Schiffen

Montag, 10 Oktober 2011 | gefunkt von Mario Alexander Weber

Es Boodliad

Unterwegs in vielen Schiffen

Der großartige Nick Cave hat viele großartige Songs und einer der großartigsten ist ohne Zweifel "The ship song". Ernst Molden, der Wiener Barde, war in den Neunzigern Teilnehmer an der legendären Nick-Cave-Songwriter-Klasse an der Uni Wien ("Cave war streng, spielte ein Weltuntergangspiano und lehrte uns, dass das Liebeslied die absolute Königsdisziplin ist"), was vielleicht mit ein Grund ist, dass Molden nun schon den dritten Cave-Song eingewienert hat. Absolut herausragend ist seine Fassung vom "Ship song", die bei ihm "Es Boodliad" heißt und für mich auf einer Stufe mit der Libellengitarrenversion von "A subtle plague" steht. Doch diese beiden Coverversionen sind nur die Spitze des Eisbergs, wie ein bloß oberflächlicher Blick in youtube einen schnell lehrt. Bombastkitsch, Gänsehaut, Lagerfeuer, Harfe, Island ... alles dabei. Eine kleine Auswahl für Entdecker und Mutige:

Cover ohne Flugzeuge

Samstag, 08 Oktober 2011 | gefunkt von Mario Alexander Weber

In my top 100 of all time, this record falls very near the top

Cover ohne Flugzeuge

Englischsprachige Songs einzudeutschen hat eine lange und erfolgreiche Tradition, die von Peter Kraus, Ted Herold und Drafi Deutscher über Karel Gotts Übersong „Rot und Schwarz“ bis hin zu den tollen Coverversionen von Erdmöbel oder Wolke reicht. Oft peinlich, selten genial, meistens aber sehr unterhaltsam. Unsere Freunde in Österreich machen hier mit großen Schmähsongs gerne mit, man denkt sofort an Wolfgang Ambros‘ Dylanadaptionen oder an die Platten von Ostbahn Kurti.